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Wenn Fernem die Schärfe fehlt

Kurzsichtigkeit ist eine in der Regel angeborene Fehlsichtigkeit, deren Ursache in einer starken Brechkraft der Linse, meistens aber in einem zu langen Augapfel liegt. Schon eine Längenabweichung von 0,3 mm bewirkt eine Fehlsichtigkeit von etwa einer Dioptrie und bewirkt ohne Korrektion einen deutlichen Abfall der Sehschärfe. Die Faustregel besagt, dass jede unkorrigierte ½ Dioptrie die mögliche Sehschärfe halbiert. So erreicht ein Kurzsichtiger mit -0,5 dpt statt der ggf. möglichen Sehschärfe von 100% nur 50% des Werts. Ein Kurzsichtiger mit -1,00 dpt erreicht sogar nur noch 25% seines maximalen Visus.

Brillen oder Kontaktlinsen gleichen diese Schwächen vollständig aus, auch chirurgische Korrekturen, meistens mithilfe von Lasern, sind heute sehr erfolgreich.

Abb. 1
Kurzsichtigkeit

Das Auge ist relativ zur gegebenen Brechkraft von Hornhaut und Linse zu lang. Objekte werden nicht auf der Netzhaut, sondern davor abgebildet.

Abb. 2
Korrektur durch Minusgläser

Konkave Brillengläser mit zerstreuender Wirkung verlagern den Brennpunkt des Systems Brillenglas/Auge auf die Netzhaut und lassen das Objekt scharf erscheinen.

> Hier können Sie mehr über das Thema nachlesen.

Letzte Aktualisierung am:
2008-03-28
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