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Nahbereichsgläser oder Lesebrille?

Über 90 % aller über 45-jährigen brauchen für den Nahbereich eine Lesebrille, Mehrstärkengläser oder Gleitsichtgläser. Für viele sind diese Lösungen ausreichend, und die Sehaufgaben des Tages werden damit zufriedenstellend gelöst.

Die normale Einstärkenlesebrille kann dem Träger jedoch nur in einer bestimmten Entfernung vor dem Auge, bei Lesebrillen also in der Regel in einem Abstand zwischen etwa 30 bis 50 cm, ein deutliches Bild liefern. Je älter der Träger und stärker der Nahzusatz ist, umso kleiner ist der Tiefenschärfebereich. Folglich muss der Abstand zwischen Brille und Objekt in sehr engen Grenzen eingehalten werden.

Eine Gleitsichtbrille dagegen kann alle Entfernungen deutlich abbilden, und ist dadurch die erste Wahl für ein möglichst natürliches Sehen.

Letzte Aktualisierung am:
2008-02-26
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