Mehr als eine Lesebrille
Was passiert nun, wenn Sie viele Stunden des Tages an einem
Schreibtisch, Computer oder aber insbesondere im Nahbereich
arbeiten? Der Nutzer der einfachen Lesebrille setzt die Brille
ständig auf und ab. Er variiert durch Kopf- und Körperbewegungen
den Abstand zu den Dingen, die er gerade erkennen will, und
kompensiert durch diese Bewegungen die Grenzen des nutzbaren
Sehbereichs der einfachen Lesebrille. In der Folge ergeben sich in
vielen Fällen eine falsche Sitz- und verkrampfte Kopfhaltung und
so möglicherweise körperliche Beschwerden und/oder Kopfschmerzen.
Gleiches gilt auch für Fertiglesebrillen, die Sie heute kostengünstig
in jedem gut sortierten Supermarkt erhalten. Sie funktionieren häufig gut,
wenn beide Augen rechtsichtig oder aber gleich fehlsichtig sind und bieten
in erster Linie eine „Notlösung“. Bedenken Sie vor dem Erwerb
einer solchen standardisierten Lesehilfe bitte, dass Ihre individuellen
Anforderungen damit wahrscheinlich nicht vollständig abgedeckt werden können.
Der Nutzer von Gleitsichtgläsern hat es deutlich besser. Alle
Entfernungen können deutlich gesehen werden. Das erfordert eine
bestimmte Blick- und Kopfhaltung und führt, je nach Dauer zu
vermeidbaren Anstrengungen am Arbeitsplatz.
Für stundenlanges Arbeiten in der Nähe gibt es bessere Lösungen:
Nahgläser mit erweiterten Sehbereichen werden heute von allen
namhaften Herstellern von Brillengläsern angeboten. Bei diesen
Nahbereichsgläsern handelt es sich um komplexe optische Lösungen,
die den individuellen Bedürfnissen des Trägers angepasst
werden. Sie ermöglichen ihm, in Räumen und am Arbeitsplatz in
allen Entfernungen deutlich zu sehen.
Bei becker + flöge wählen Sie die für Sie am besten passende.

Abb. 1 Die einfache Lesebrille
Das typische Bild für den Nutzer einer Lesebrille mit nur
einer Stärke. Er sieht das vor ihm liegende Bild scharf. Der
Computerbildschirm, die Tastaur und der Schreibtisch sind
nicht deutlich zu erkennen. Eine solche Sehilfe eignet sich
vorzugsweise zum Lesen von Büchern und für andere Tätigkeiten,
die direkt vor dem Oberkörper ausgeführt werden wie z. B.
Näharbeiten.
Nach den individuellen Anforderungen kann
zwischen verschiedenen Brillenglaskonzepten für die optimale Lösung
gewählt werden. Drei Konzepte stellen wir hier beispielsweise vor.

Abb. 2 Nahbereichsgläser
Bei einem modernen Nahbereichsglas sind alle Entfernungen an
einem Arbeitsplatz ohne Kopfbewegungen deutlich zu erkennen. Das
macht die Arbeit nicht nur angenehmer, sondern entlastet den ganzen
Körper. Dieser Glastyp bietet besonders viel Tiefenschärfe.
Nahbereichsgläser sind in vielen Berufen, bei der Hausarbeit und
im Hobby universell einsetzbar. Sie werden besonders gern bei der
Büroarbeit und von Architekten, Zahnärzten, Apothekern und
Lehrern verwendet.
Lösung aus einem breiten Angebot an Brillen
für den Nahbereich. Denn für unterschiedliche Berufe und Anwendungen
gibt es unterschiedliche Arten von Nahbereichsbrillen:

Abb. 3 Nahgläser mit erweitertem Sehbereich
Diese Gläser haben einen besonders breiten Schärfebereich.
Sie sind besonders gut für die Arbeit am Laptop, zum Buch- und
Zeitungslesen (aber auch z. B. für das Schachspiel)
geeignet. Sie werden daher gern von Lektoren und Grafikern verwendet.

Abb. 4 Nahgläser mit stark erweitertem Schärfebereich
Einen guten Kompromiss für alle Anforderungen im Nahbereich
stellt diese Variante dar. Sie eignet sich sowohl zum Lesen als
auch für die Arbeit an Laptop und PC und zum Klavierspielen.
Besonders gern wird diese Lösung daher von EDV-Spezialisten
und Musikern verwendet.
Lassen Sie sich beraten. Wir bei becker + flöge
nehmen uns gern Zeit für Sie, und beraten Sie bei der Auswahl der für
Ihre Anforderungen richtigen Sehhilfe.
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